Ein Dauerbrenner in Wallenhorst. Im Wahlkampf 2021 habe ich 200 neue Wohnungen auf der Grünen Wiese. Das zuvor von den Bürgern abgelehnte Projekt „Neue Mitte“ bot neben 6000m² Einzelhandelsfläche zunächst ganze 13 Wohnungen. Der Investor stockte später auf 18 auf. Bei dem aktuell gescheiterten Vorhaben mit BOMA Architekten wären es ca160 Wohnungen geworden. Also in der aus meiner Sicht richtigen Größenordnung, Deshalb habe ich für die Umsetzun gekämpft, aber die Verwaltung war mit diesem Imvestor sehr vorsichtig.
Dennoch bleibe ich dabei und fordere weiter 200 neue Wohnungen für die Grüne Wiese. Vielleicht ergänzt um Büroräume speziell für Start-Ups. In der Mitte Wallenhorst haben wie beste Voraussetzungen dafür: Eine gute Verkehrsanbindung, Glasfaserverfügbarkeit und attraktive Angebote für die Mittagspause.
Wie genau es weitergeht auf der Grünen Wiese, ist noch unklar. Ein Möglichkeit ist die Aufstellung eines neuen Bebauungslans und Aufteilung der Fläche in kleinere Grundstücke, auf die sich dann Bauherren mit Vorhaben bewerben können. Eine kleinteilige Bebauung durch verschiedene Bauherren bietet Vorteile, aber auch Nachteile. Dafür spricht natürlich das geringere Risiko, dass das ganze Projekt ins Stocken kommt, wenn bei einem Investor die Finanzierung platzt. Ein Nachteil ist jedoch, dass es keine zentrale große Tiefgarage geben wird. Bislang war man sich einig, dass man auf der Grünen Wiese keine großen Parkplatzflächenhaben möchte.
Es bleibt spannend. Die NOZ bezeichnete das Thema Bebauung der Grünen Wiese in diesem Sommer als unendliche Geschichte. Und da hat die Zeitung leider Recht. Aber auch wenn unsere „neverending Story“ kein Kinoerfolg werden wird, gebe ich die Hoffnung auf ein Happy End nicht auf. Deswegen setze ich mich weiter für die Bebauung der Grünen Wiese ein.

